Schramm-Heinz-Wiese: die man nennet Schramheintzenn wiese

Historischer Beleg aus Rinderbügen  
Gemeinde
Büdingen
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Beleg

Standard-Flurname

Schramm-Heinz-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1489

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 1/10.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch

Heinz

Zum PN Heinz, Kurzform von Heinrich, der im Untersuchungsgebiet historisch vertreten ist.

Schramm

Zum auch mehrfach im Raum historisch belegten FamN Schramm.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch

Heinz

Zum PN Heinz, Kurzform von Heinrich, mit den Verkleinerungsformen Heinzchen und Heinzel und den Weiterbildungen Heinzler und Heinzmann.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schramm-Heinz-Wiese: die man nennet Schramheintzenn wiese (Rinderbügen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/683019_die-man-nennet-schramheintzenn-wiese> (aufgerufen am 29.11.2025)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/683019