Fauerbach: in der Fawerbach
Beleg
Standard-Flurname
Fauerbach
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1631
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Mörlen.
Weitere Belege
- 1480: in der Fuerbach
Müller, K.-Th. Christian: Das Aschaffenburger Kopialbuch des Klosters Hirzenhain in Regesten. In: Archiv für Hessische Geschichte, NF 11 (1916). S. 321-500., S. 381 - 1628: in der Fauerbach [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Mörlen., fol. 2' - 1628: in der Fauerbach [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Mörlen., fol. 2 - 1631: in der Fawerbach [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Mörlen., fol. 2' - 1750: neben der Fauerbach
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 213/1., fol. 34'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fauerbach
Name eines Gewässers rechts > Gönsbach > Kleebach > Lahn. Es ist unklar, ob der Name auf mhd. viur, viwer, viuwer st.N. ‚Feuer‘ in der mitteldt. Form vûr zurückgeht, mit nhd. Diphthongierung /u:/ > /au/ wie in hess. Schauer ‚Scheune‘. Denn es fehlt ein überzeugendes namengebendes Motiv. Es könnte auch mhd. vuore st. F. (mit weitem Bedeutungsspektrum), u.a. ‚Fahrt, Weg; Unterhalt, Speise, Futter‘ usw. zu Grunde liegen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fauerbach: in der Fawerbach (Ober-Mörlen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/671681_in-der-fawerbach> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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