Bonne-Gut: der bonnen gut
Beleg
Standard-Flurname
Bonne-Gut
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1565
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 3, Nr. 13.
Weitere Belege
- 1466: der bonne gudt
Staatsarchiv Darmstadt, C 3, Nr. 13., fol. 34
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gut
Zu ahd. mhd. guot ‚gut‘. Das Adjektiv bezieht sich auf die gute Qualität der benannten Objekte. Die Verbindung Gute Leute, auch Gutmann, bezeichnet euphemistisch Aussätzige und Leprakranke, die wegen der Ansteckungsgefahr in Siechenhäusern außerhalb der Ortschaften untergebracht waren.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bonne
Der Name erinnert in Bobstadt und Lampertheim an Besitz des Adelsgeschlechts von Bonne, in Rembrücken an die Bonre von Babenhausen.
Gut
Zu ahd. mhd. guot ‚gut‘. Das Adjektiv bezieht sich auf die gute Qualität der benannten Objekte. In Wald-Erlenbach liegt eher der FamN Gutschneider vor. Als GT bezieht sich Gut durchweg auf Besitz: mhd. guot st. N. ‚Gut, Vermögen, Besitz‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bonne-Gut: der bonnen gut (Bobstadt)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/669695_der-bonnen-gut> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/669695