Weisel-Weide: an der Weiseler Weide
Beleg
Standard-Flurname
Weisel-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1331
Quelle
Jost, Wilhelm: Der Deutsche Orden im Rhein-Main-Gau. Gießen 1941.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Weisel
Unklar. Vielleicht besteht ein Bezug zu einem der Weisel-SiedlungsN im Wetterau-Kr.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weisel
Wenn nicht zum FamN Weisel, dann gehört der BT wohl zu ahd. waiso, mhd. weise sw. M. ‚Waise‘ in der belegten Bedeutung ‚herrenlos‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weisel-Weide: an der Weiseler Weide (Nieder-Mörlen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/667185_an-der-weiseler-weide> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/667185