Rind-Haut: auf der Rindshaut
Beleg
Standard-Flurname
Rind-Haut
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1794
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Nieder-Mörlen, Nr. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haut
Zu ahd. mhd. hût st. F. ‚Haut, Fell‘. FormN.
Rind
Zu ahd. rind, rint, mhd. rint st.N. ‚Rind‘. Die Namen beziehen sich meist auf Viehweiden oder die dorthin führenden Wege. Mitunter sind Körperteile als FormN namengebend: Rindsfuß, Rindhaut (wohl für eine große, unregelmäßige Fläche). - Gelegentlich wird /rind/ zu /ring/ gutturalisiert und kann dann mit Ring (s.d.) vermengt sein. Durch dialektale Sendkung /i/ > /e/ sind Vermengungen mit Renn (s.d.) möglich.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rind
Zu ahd. rind, rint, mhd. rint st. N. ‚Rind‘. Die Namen beziehen sich meist auf Viehweiden oder die dorthin führenden Wege. Bei den Belegen aus Bürstadt (und Schwanheim?) handelt es sich vermutlich um Tränkestellen für Rinder (vgl. Mörtel
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rind-Haut: auf der Rindshaut (Nieder-Mörlen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/667032_auf-der-rindshaut> (aufgerufen am 17.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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