Rommel-Weide: vf der Rommelweid

Historischer Beleg aus Lorbach  
Gemeinde
Büdingen
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Rommel-Weide

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1609

Quelle

Fürstliches Archiv Büdingen, Kulturwesen, Fasz. 86, Nr. 573.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Rommel

Zu hess. Rummel ‚Runkelrübe‘ oder zum FamN Rommel. - In Alten-Buseck bezieht sich der Name auf einen kleinen runden Basaltkegel. Da Rommel hier als Simplex auftritt, ist auch eine verschliffene Form mit dem GT -bühl ‚Hügel‘ (s.d.) möglich mit einem nur zu vermutenden BT (z.B. rau s.d.).

Weide

Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Rommel

Zum FamN Rommel.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rommel-Weide: vf der Rommelweid (Lorbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/661224_vf-der-rommelweid> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/661224