Rommel-Weide: vf der Rommelweid
Beleg
Standard-Flurname
Rommel-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1609
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Kulturwesen, Fasz. 86, Nr. 573.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rommel
Zu hess. Rummel ‚Runkelrübe‘ oder zum FamN Rommel. - In Alten-Buseck bezieht sich der Name auf einen kleinen runden Basaltkegel. Da Rommel hier als Simplex auftritt, ist auch eine verschliffene Form mit dem GT -bühl ‚Hügel‘ (s.d.) möglich mit einem nur zu vermutenden BT (z.B. rau s.d.).
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rommel
Zum FamN Rommel.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rommel-Weide: vf der Rommelweid (Lorbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/661224_vf-der-rommelweid> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/661224