Eber-Grabe: Im Ebern Graben

Historischer Beleg aus Lorbach  
Gemeinde
Büdingen
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Eber-Grabe

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1750

Quelle

Heuson (1975): Güterverzeichnis.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Eber

Zu ahd. ebur, mhd. eber st. M. ‚unverschnittenes männliches Schwein, Eber‘. - Der Name des Ebersteins in Königsberg gehört im BT eher zum PN Ebur (s. Ebers), könnte auch auf einen WüstungsN verweisen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Eber

Zu ahd. ebur, mhd. eber st. M. ‚unverschnittenes männliches Schwein, Eber‘. Namengebend waren Standorte der Eber, oder es handelt sich um Flurstücke für die Halter der Eber. Der Name Eberfalter in Einhausen ist aus einer Klammerform Eberackerfalter entstanden1. Eine Umdeutung wie in Zell(ODW)/ Bad König liegt vielleicht in Hetzbach vor. BT mit Flexions-s können auch auf den PN zurückgehen.

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Eber-Grabe: Im Ebern Graben (Lorbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/661056_im-ebern-graben> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/661056