Tümpel: auf dem Tümpel
Beleg
Standard-Flurname
Tümpel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1579
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Höchst a. d. N., Nr. 1.
Weitere Belege
- 1670: beym Tümpfel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Höchst a. d. N., Nr. 3., pag. 116
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tümpel
Vielleicht umgedeutet aus Tümpel, ahd. tumpfilo, mhd. tümpfel st. M. ‚tiefe Stelle in fließenden oder stehenden Gewässern‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tümpel
Zu ahd. tumpfilo, mhd. tümpfel st. M. ‚tiefe Stelle in fließenden oder stehenden Gewässern‘. In der Bedeutung ‚kleine Wasserlache‘ ist Tümpel dann in die hochdt. Schriftsprache eingegangen. In den südhess. FlN erscheint mhd. /y/ teils wie im Nhd. erhalten, teils zu /ɔ/ gesenkt, mündlich zu /i/ und /e/ entrundet. Die Belege aus Offenbach am Main sind wohl Umdeutungen aus Teufelssee
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Tümpel: auf dem Tümpel (Höchst)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/654726_auf-dem-tuempel> (aufgerufen am 03.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/654726