Schloss-Höchst: daz sloß Hueste bii Linthem gelegen

Historischer Beleg aus Höchst  
Gemeinde
Altenstadt
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Schloss-Höchst

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1405

Quelle

Foltz, Max: Urkundenbuch der Stadt Friedberg. 1. Bd. 1216-1410. Marburg 1904.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schloss

Zu ahd. sloz, mhd. sloz, slôz st.N. ‚Schloss‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf ehemalige oder erhaltene Burg- bzw. Schlossanlagen oder Zubehör eines Schlosses. - Der Name in Krofdorf-Gleiberg bezieht sich auf die Reste des Gronauer Schlosses, einer karolingischen Schutzanlage.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schloss

Zu ahd. sloz, mhd. sloʒ, slôʒ st. N. ‚Schloss‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf ehemalige oder erhaltene Burg- bzw. Schlossanlagen oder Zubehör eines Schlosses. Unklar ist die Zugehörigkeit des Belegs aus Seidenbach.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schloss-Höchst: daz sloß Hueste bii Linthem gelegen (Höchst)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/654714_daz-sloss-hueste-bii-linthem-gelegen> (aufgerufen am 03.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/654714