Leippel-Busch: uff den Lippen Busch
Beleg
Standard-Flurname
Leippel-Busch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1505
Quelle
Hardt-Friederichs (1976): Staatsarchiv Marburg, O I r, Bd. 7, von Büches.
Weitere Belege
- 1561: beim Leippel Busch
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Höchst a. d. N., Nr. 1., fol. 11 - 1561: beim Lepell Busch [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Höchst a. d. N., Nr. 1., fol. 11
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Busch
Zu ahd. busc, mhd. busch st. M. ‚Busch, Gehölz‘. Wenn nicht ein einzelner Busch benannt ist, bezieht sich der Name meistens auf Buschwald. - Nur im Gießener Buschengarten liegt der FamN Busch zu Grunde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Busch
Zu ahd. busc, mhd. busch st. M. ‚Busch, Gehölz‘. In Pfungstadt ist der Name vermutlich aus älterem, nicht mehr verstandenem Pass, Posch ‚eingezäuntes und baumbestandenes Wiesengrundstück‘ umgedeutet worden.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Leippel-Busch: uff den Lippen Busch (Höchst)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/654676_uff-den-lippen-busch> (aufgerufen am 02.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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