Kacke-Ei: uff der Kackenay
Beleg
Standard-Flurname
Kacke-Ei
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1718
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Höchst a. d. N., Nr. 3.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ei
Auch wenn die Ortsliste vermerkt, dass hier an Ostern Eier geworfen wurden, liegt im Namen vermutlich Umdeutung vor, wohl aus Eigen (s.d.); es sei denn, es habe eine Naturalabgabe in Form von Eiern für den Graben gegeben.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ei
Wohl meist zu ahd. mhd. ei st. N. ‚Ei‘. Der Name dürfte dann an Naturalabgaben in Gestalt von Eiern erinnern. Vereinzelt, etwa in Klein-Rohrheim, kann aber auch ein FormN vorliegen. Vermischung mit Eigen (s. d.) ist möglich.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kacke-Ei: uff der Kackenay (Höchst)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/654662_uff-der-kackenay> (aufgerufen am 02.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/654662