Kacke-Ei: uff der Kackenay

Historischer Beleg aus Höchst  
Gemeinde
Altenstadt
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Kacke-Ei

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1718

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Höchst a. d. N., Nr. 3.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Ei

Auch wenn die Ortsliste vermerkt, dass hier an Ostern Eier geworfen wurden, liegt im Namen vermutlich Umdeutung vor, wohl aus Eigen (s.d.); es sei denn, es habe eine Naturalabgabe in Form von Eiern für den Graben gegeben.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Ei

Wohl meist zu ahd. mhd. ei st. N. ‚Ei‘. Der Name dürfte dann an Naturalabgaben in Gestalt von Eiern erinnern. Vereinzelt, etwa in Klein-Rohrheim, kann aber auch ein FormN vorliegen. Vermischung mit Eigen (s. d.) ist möglich.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kacke-Ei: uff der Kackenay (Höchst)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/654662_uff-der-kackenay> (aufgerufen am 02.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/654662