Brühl: im Obersten Brüel
Beleg
Standard-Flurname
Brühl
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1634
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 55.
Weitere Belege
- 1570: im brol [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 133/2., fol. 30 - 17. Jahrhundert: im bruel
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 133/8., pag. 26 - 17. Jahrhundert: im Bruel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3., fol. 2' - 17. Jahrhundert: im vndersten breuel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, A 3., fol. 4 - 1633: im Breuel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 55., fol. 7' - 1633: im Bruel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 55., fol. 3 - 1633: im obersten Breuel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 55., fol. 8 - 1633: im obersten Brüel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 55., fol. 3' - 1633: im vndersten Breuel [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 55., fol. 7' - 1634: im vnderste: Brühl [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 55., fol. 161 - 1747: in dem Brühl [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Hoch-Weisel, Nr. 1., pag. 4
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brühl
Brühl, ahd. broil, bruil ‚umzäuntes Wiesengelände‘, speziell ‚Tiergehege‘, mhd. brüel st. M. ‚bewässerte, buschige Wiese, Aue‘ ist vermutlich aus mittellat. bro(g)ilus entlehnt, das gallorom. *brogilos ‚Grenzsumpf, Sumpf‘ voraussetzt. Brühl steht einerseits für die zum Herrenhof gehörige große Wiese, die daher dem Sonderrecht unterliegt, andererseits allgemein für Wiesen, ursprünglich wohl besonders für sumpfige, nasse Wiesen, dann auch für herrschaftliche Tiergehege.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brühl
Brühl, ahd. broil, bruil ‚umzäuntes Wiesengelände‘, speziell ‚Tiergehege‘, mhd. brüel st. M. ‚bewässerte, buschige Wiese, Aue‘ ist vermutlich aus mittellat. bro(g)ilus entlehnt, das gallorom. *brogilos ‚Grenzsumpf, Sumpf‘ voraussetzt. Brühl steht einerseits für die zum Herrenhof gehörige große Wiese, die daher dem Sonderrecht unterliegt, andererseits allgemein für Wiesen, ursprünglich wohl besonders für sumpfige, nasse Wiesen, dann auch für herrschaftliche Tiergehege.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Brühl
Karte 16
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brühl: im Obersten Brüel (Hoch-Weisel)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/654161_im-obersten-brueel> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/654161