Heu-Stöcke: uffm Hew stöckes
Beleg
Standard-Flurname
Heu-Stöcke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1714
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Ulmbach, B 1.
Weitere Belege
- 1714: im Hewstöckes [Acker]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Ulmbach, B 1., fol. 102'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Heu
Meist zu ahd. houwe, mhd. höuwe, houwe st. N. ‚Heu, Gras‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Heu
Meist zu ahd. houwe, mhd. höuwe, houwe st. N. ‚Heu, Gras‘. Die Namen verweisen auf Wiesen, die der Heugewinnung dienten, auf Wege, auf denen das Heu eingefahren wurde, z. T. auch auf Gebäude, in denen Heu gelagert wurde (Heuscheuer). Der Name Heumahd ‚(Ort der) Heuernte‘ erscheint in den zersprochenen Nebenformen Heumatte, Heimatt und Heumet. Einzelne Vorkommen scheinen zu Hau ‚abgeholztes/abzuholzendes Waldstück‘ zu stellen zu sein (Kirschhausen), mit hyperkorrektem reue für mündl. /ɑː/. In Bieber wird mit Heumache ein Ort benannt, an dem Heu ‚gemacht‘ wurde
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heu-Stöcke: uffm Hew stöckes (Ulmbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/6540_uffm-hew-stoeckes> (aufgerufen am 08.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/6540