Gerte-Wiese: die gärthe wiesen
Beleg
Standard-Flurname
Gerte-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1714
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Ulmbach, B 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Gerte
Zu einem PN, entweder Kurzform von Gerhard (s.d.) oder Gardo, Gardin. Der PN Gerte ist 1384 im Raum bezeugt.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gerte-Wiese: die gärthe wiesen (Ulmbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/6503_die-gaerthe-wiesen> (aufgerufen am 08.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/6503