Schanze: bey der schantzen
Beleg
Standard-Flurname
Schanze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1675
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Echzell, Nr. 1.
Weitere Belege
- AUF DER SCHANZE
- 1788: auf der schantzen
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Echzell, Nr. 1., fol. 10'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schanze
Soweit feststellbar, beziehen sich die meisten Vorkommen auf ehemalige größere oder kleinere Befestigungsanlagen, in Form aufgeworfener Erdwälle, meist solcher des 18. Jahrhunderts. Das Wort ist in dieser Bedeutung erst frühnhd. belegt, etwas früher in der Bedeutung ‚Reisigbündel‘, die noch heute mittelhessisch besteht. Reisig wurde zur Befestigung der Wälle verwendet, allerdings auch zur Befestigung lockeren Ufergeländes. Die Herkunft des Wortes Schanze ist unklar.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schanze
Soweit feststellbar
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schanze: bey der schantzen (Echzell)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/643121_bey-der-schantzen> (aufgerufen am 20.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/643121