Klee-Wurzel: in der Klee wurtzel
Beleg
Standard-Flurname
Klee-Wurzel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1666
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Echzell, Nr. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Klee
Zu ahd. klê, klêo, mhd. klê st. M. ‚Klee‘. Namengebend war der Anbau bzw. das Vorkommen von Futter- oder Wildklee. Im Einzugsbereich des Kleebachs (s.d.) tritt Vermengung mit dem GewN ein.
Wurzel
Zu ahd. wurzala, wurzula, wurzola, mhd. wurzel st. sw. F. ‚Wurzel‘. Es ist unklar, um welche Art von ‚Wurzel‘ es sich handelt. Crecelius erwähnt auch die Wortbedeutung ‚Nacken‘, so dass das Simplex auch als FormN zu verstehen wäre.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Klee
Zu ahd. klê, klêo, mhd. klê st. M. ‚Klee‘. Namengebend war der Anbau bzw. das Vorkommen von Futter- oder Wildklee.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Klee-Wurzel: in der Klee wurtzel (Echzell)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/643037_in-der-klee-wurtzel> (aufgerufen am 20.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/643037