Wiese: in der grosen wisen
Beleg
Standard-Flurname
Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1776
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Ebersgöns Nr. 1.
Weitere Belege
- AN DER GROSSEN WIESE
- 1507: vß d: gross:n ves:n
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 1615., fol. 3 - 1559: vff der grossen weßen
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 1615., fol. 5
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wiese: in der grosen wisen (Ebersgöns)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/642783_in-der-grosen-wisen> (aufgerufen am 05.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/642783