Zangel-Rausch: in der zangelrausch
Beleg
Standard-Flurname
Zangel-Rausch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1777
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 64.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rausch
Die FlN gehen auf mhd. rûsch, st. M. ‚rauschende Bewegung, Rauschen, Ungestüm‘ zurück und beziehen sich auf das Rauschen des Blattwerks.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rausch
Die FlN gehen z. T. wohl auf mhd. rûsch st. M. ‚rauschende Bewegung, Rauschen, Ungestüm‘ zurück und deuten auf Örtlichkeiten, an denen etwas rauscht (meist Blattwerk oder Wasser). Rausche bedeutet auch südhess. ‚belaubter Zweig, besonders der Buche‘, bzw. ‚Bestand junger Buchen‘ (deren Herbstlaub besonders lange hängenbleibt und im Wind rauscht), in den benachbarten Mundarten darüber hinaus ‚Laubhecke; dichtes Laubgehölz, Niederwald‘, aber auch ‚rauschende Stelle in einem Gewässer; Wehr am Bach‘. Rausch ist auch als FamN belegt.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Rausch
Karte 127
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Zangel-Rausch: in der zangelrausch (Dillenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/63828_in-der-zangelrausch> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/63828