Krötenbach-Pfütze: in die gredenbachs Pitz
Beleg
Standard-Flurname
Krötenbach-Pfütze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1727
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Dillenburg, Nr. 61.
Weitere Belege
- 1777: in Kretenbachs Pfütze
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 64., fol. 14
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfütze
Zu ahd. pfuzza, phuz(z)i ‚Brunnen, Grube‘, mhd. phütze st. sw. F. ‚Lache, Pfütze‘, vermutlich einer Entlehnung aus lat. puteus ‚(abgestochener) Brunnen‘. Benannt werden damit kleine Wasserlachen, Sümpfe oder nasse Stellen im Acker.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfütze
Zu ahd. pfuzza, phuz(z)i ‚Brunnen, Grube‘, mhd. phütze st. sw. F. ‚Lache, Pfütze‘, vermutlich einer Entlehnung aus lat. puteus ‚(abgestochener) Brunnen‘. Die Belege schließen sich an die in Südhessen geläufigen Bedeutungen ‚kleine Wasserlache, kleiner Sumpf, kleiner Teich, nasse Stelle des Ackers‘ an. Pfütz-/Pfitzgrund werden Täler mit feuchtem Boden genannt. Die Pfitz-Formen zeigen mundartliche Entrundung von /y/. Umdeutungen aus Bitze (s. d.) sind gelegentlich nicht auszuschließen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Pfütze
Karte 110
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krötenbach-Pfütze: in die gredenbachs Pitz (Dillenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/63627_in-die-gredenbachs-pitz> (aufgerufen am 08.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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