Keil-Brücke: an die Keillen brück:
Beleg
Standard-Flurname
Keil-Brücke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1726
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Dillenburg, Nr. 62.
Weitere Belege
- 1728: an der Keil brück [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 180, Dillenburg Nr. 24., S. 70
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd.brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin.
Keil
Wohl meist zu ahd. mhd. kîl st. M. ‚Pflock‘. Namengebend war dann die dreieckige, spitz zulaufende Form eines Grundstücks oder seine Lage, durch die es keilförmig in die benachbarten Fluren hineinragte.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd. brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin. Vereinzelt, wie vielleicht in Zotzenbach, kann aber auch ein Diminutiv von mhd. brüel st. M. ‚bewässerte, buschige Wiese, Aue‘ vorliegen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Keil
Karte 64
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Keil-Brücke: an die Keillen brück: (Dillenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/63615_an-die-keillen-brueck> (aufgerufen am 08.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/63615