Schälges-Grund: Im Schälges Grund
Beleg
Standard-Flurname
Schälges-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1737
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2.
Weitere Belege
- SCHAELGESGRUND
- 1700: Im Schöhlges Grundt [Acker]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Aulendiebach 1700., fol. 54 - 1737: Im Schölges Grund [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 12' - 1766: Im Schilges grund [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 82' - 1766: Im Schilges Grund [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 81' - 1808: obig dem Schälges grund
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 171
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schälges-Grund: Im Schälges Grund (Aulendiebach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/628515_im-schaelges-grund> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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