Rohrbach-Grenze: auf die Rohrbacher Grenz
Beleg
Standard-Flurname
Rohrbach-Grenze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1793
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Rohrbach 1793.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jahrhunderts aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Dem Beleg von ca. 1550 aus Langgöns kann deshalb (und wegen der Flexion) auch der FamN Krenz zu Grunde liegen.
Rohrbach
GewN, zu Rohr (s.d.)
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jh.s aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Nur die ältesten Belege in Mosbach (1329) sowie Kleestadt und Langstadt (1495) enthalten vielleicht noch die ältere Bedeutung ‚Gebiet, Feld, Land‘, die greniz(e) als Synonym zu Mark zunächst angenommen hatte. Gränzig (Heubach) liegt am Ortsrand.
Rohrbach
Zu dem im Untersuchungsgebiet mehrfach vorkommenden GewN Rohrbach, davon rezent 1) rechts zur Modau (Nieder-Modau, Ober-Ramstadt), 2) rechts zur Gersprenz (Rohr(Odenwald), Unter-Ostern).
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rohrbach-Grenze: auf die Rohrbacher Grenz (Aulendiebach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/628492_auf-die-rohrbacher-grenz> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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