Rohrbach-Brücke: vf die Rohrbacher prücken
Beleg
Standard-Flurname
Rohrbach-Brücke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1628
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Kulturwesen, Fasz. 79, Nr. 525.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd.brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin.
Rohrbach
GewN, zu Rohr (s.d.)
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd. brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin. Vereinzelt, wie vielleicht in Zotzenbach, kann aber auch ein Diminutiv von mhd. brüel st. M. ‚bewässerte, buschige Wiese, Aue‘ vorliegen.
Rohrbach
Zu dem im Untersuchungsgebiet mehrfach vorkommenden GewN Rohrbach, davon rezent 1) rechts zur Modau (Nieder-Modau, Ober-Ramstadt), 2) rechts zur Gersprenz (Rohr(Odenwald), Unter-Ostern).
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rohrbach-Brücke: vf die Rohrbacher prücken (Aulendiebach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/628490_vf-die-rohrbacher-pruecken> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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