Mittel-Weide: an der Mittelweyd
Beleg
Standard-Flurname
Mittel-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1783
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2.
Weitere Belege
- 1793: an der Mittelweyd
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Aulendiebach, Nr. 2., fol. 117
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mittel
Zu ahd. mittil, mhd. mittel ‚der mittlere, in der Mitte befindlich‘. Die Flurstücke sind nach ihrer relativen Lage zwischen anderen Flurteilen benannt. Ob Zusammenhänge mit einer ursprünglichen Dreifelderwirtschaft (besonders bei Mittelfeld) bestehen, ist im Einzelnen zu prüfen.
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mittel
Zu ahd. mittil, mhd. mittel ‚der mittlere, in der Mitte befindlich‘. Die Flurstücke sind nach ihrer relativen Lage zwischen anderen Flurteilen benannt. Ob Zusammenhänge mit einer ursprünglichen Dreifelderwirtschaft bestehen, ist im Einzelnen zu prüfen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mittel-Weide: an der Mittelweyd (Aulendiebach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/628423_an-der-mittelweyd> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/628423