Weil-Berg: am Weyelßberg
Beleg
Standard-Flurname
Weil-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1664
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1433.
Weitere Belege
- 18. Jahrhundert: am weils berg [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberreifenberg Nr. 1. - 1713: gegen dem Weilßberg
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1436., pag. 10
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Weil
Weil als ON und FlN kann anknüpfen an lat. vīlla in der Bedeutung ‚Landgut‘. Diese Deutung ist für die südhess. Belege aber nicht sicher nachzuweisen. Die Vorkommen in Eberbach/Fränkisch-Crumbach und Höchst im Odenwald liegen allerdings im römischen Siedelland, sodass eine Herleitung von *Weil-hart nicht auszuschließen ist. In Litzelbach kann auch in den historischen Belegen ein PN vorliegen; in Mörfelden zeigt die historische Form, dass der FamN Weigel sich mit dem GT mhd. hurst, horst st. F. ‚Dickicht‘ verbunden hat.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weil-Berg: am Weyelßberg (Oberreifenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/626328_am-weyelssberg> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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