Kaninchen-Lei: KANINCHENLAY [kaninches lej]
Weitere Belege
- 18. Jahrhundert: vor der caringes leih [Garten]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberreifenberg Nr. 1. - 18. Jahrhundert: vor der caringes lei [Garten]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberreifenberg Nr. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lei
Es handelt es sich um einen östlichen Randbeleg der im Rheinland sehr häufigen Namen. Sie gehen auf mhd. leie, lei st. F. ‚Fels, Stein‘, ein Wort unklarer, vermutlich galloromanischer Herkunft zurück. Im Nassauischen bezeichnet Lei ‚Fels‘ allgemein (Kehrein), so auch in Ober-Kleen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kaninchen
Zu fnhd. kaninchen, caninichen, einer Diminutivbildung zu gleichbedeutend fnhd. kanin, das aus altfrz. conin entlehnt ist. Eine andere Entlehnungsform zeigt Karnickel. FlN mit dem BT Kaninchen- sind jung.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Lei
Karte 99
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kaninchen-Lei: KANINCHENLAY (Oberreifenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/626118_kaninchenlay> (aufgerufen am 16.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/626118