Johannes-Wiese: die Johannßwiesen
Beleg
Standard-Flurname
Johannes-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1664
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1433.
Weitere Belege
- 1713: neben der Joannes Wies [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1436., pag. 12
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Johannes
Zum PN und HeiligenN ‚Johannes‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Johannes
Zum PN und HeiligenN Johannes. Bei den Johanneswiesen handelt es sich darüber hinaus um Wiesen, die erst am Johannistag (24.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Johannes-Wiese: die Johannßwiesen (Oberreifenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/626112_die-johannsswiesen> (aufgerufen am 16.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/626112