Seelenberg-Grund: auff Den Sellenberger grundt
Beleg
Standard-Flurname
Seelenberg-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1711
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1793.
Weitere Belege
- 1763/1765: am seelenberger grundt [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1923.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Seelenberg-Grund: auff Den Sellenberger grundt (Niederreifenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/625902_auff-den-sellenberger-grundt> (aufgerufen am 12.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/625902