Sange-Bruch: daß Sangenbruch genandt

Historischer Beleg aus Niederreifenberg  
Gemeinde
Schmitten
Landkreis
Hochtaunuskreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Sange-Bruch

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1711

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1793.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Bruch

Zu ahd. mhd. bruoch st.N.M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Bruch

Zu ahd. mhd. bruoch st. N. M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund. Einzelne Belege zeigen Ausfall des Reibelauts /x/ in der Namenfuge und Senkung von /u/ > /o/.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Sange-Bruch: daß Sangenbruch genandt (Niederreifenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/625876_dass-sangenbruch-genandt> (aufgerufen am 12.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/625876