Krumme-Wiese: die Krom wysse
Beleg
Standard-Flurname
Krumme-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1536
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 333, Akten Nr. 1916.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krumme
Substantivbildung zu krumm (s.d.).
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krumme-Wiese: die Krom wysse (Niederreifenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/625797_die-krom-wysse> (aufgerufen am 12.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/625797