Affe-Tal: ins ofenthal
Beleg
Standard-Flurname
Affe-Tal
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1753
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 357, Akten Nr. 104.
Weitere Belege
- OFFENTAL
- 1737: im Affenthal
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Wehrheim Nr. 1. - 1745: im Affenthal [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Wehrheim Nr. 1., pag. 23 - 1753: ins ofenthall
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 357, Akten Nr. 104.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Affe
Vermutlich zum PN Affo.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Affe
Vermutlich zum PN Affo. Die Affenstein-Namen beziehen sich auf Besitz der Familie von Affenstein; die weiteren Affen-Namen in Lorsch/Einhausen sind deshalb vielleicht als Klammerform zu verstehen.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Affe-Tal: ins ofenthal (Wehrheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/623650_ins-ofenthal> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/623650