Elm-Wiese: DIE ELMSWIESE
Weitere Belege
- 1568: stöst unden in Elman wiesen
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 69/2., BL. 91 - 1613: stöst Vnden in Ellman wiesen
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 69/4., fol. 245 - 19. Jahrhundert: Die ellmswiese
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch
Elm
Vermutlich zu ahd. mhd. elm, elme st. F. ‚Ulme‘ (Ulmus) oder als Variante zu nhd. Allmende.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Elm-Wiese: DIE ELMSWIESE (Ober-Schönmattenwag)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/620997_die-elmswiese> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/620997