Ducken-Tor: vntig dem ducken doren
Beleg
Standard-Flurname
Ducken-Tor
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1717
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Breitscheid Nr. 1.
Weitere Belege
- um 1717: vntig dem ducken doren [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Breitscheid Nr. 1., fol. 24' - um 1717: vntig dem dücken thoren [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Breitscheid Nr. 1., fol. 429'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tor
Zu ahd. mhd. tor st.N., ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tor
Zu ahd. mhd. tor st. N. ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen meist auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang bzw. einer Stadt- oder Schlossbefestigung hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ducken-Tor: vntig dem ducken doren (Breitscheid)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/61669_vntig-dem-ducken-doren> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/61669