Braume-Baum: beym braumen baum
Beleg
Standard-Flurname
Braume-Baum
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1717
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Breitscheid Nr. 1.
Weitere Belege
- um 1717: beynn Braum:en Baum [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Breitscheid Nr. 1., fol. 433'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Braume
Braume ist eine mundartliche Variante von Pflaume. In Nordheim erfolgte eine amtliche Umdeutung in Anlehnung an Brame, Braumer, den mundartlichen Varianten von Brombeere, mhd. brâmber st. F. ‚Brombeerstrauch‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Braume-Baum: beym braumen baum (Breitscheid)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/61631_beym-braumen-baum> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/61631