Butter-Wiese: in der Butter wieß genant
Beleg
Standard-Flurname
Butter-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1764
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Oberhöchstadt Nr. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Butter
Zu Butter, ahd. butira, mhd. buter sw. F. M. Ein Butterweck ist entweder ein laibförmiges Stück Butter oder ein mit Butter bestrichenes Brötchen.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Butter
Butter, ahd. butira, mhd. buter sw. F. M., kann in FlN auf reichen Ertrag der Gewann hinweisen, so die Butterweckswiesen in Hausen
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Butter-Wiese: in der Butter wieß genant (Oberhöchstadt)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/615911_in-der-butter-wiess-genant> (aufgerufen am 08.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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