Steck-Garten: der Steckgartten genannt
Beleg
Standard-Flurname
Steck-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1718
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 135, Akten Nr. IX, 22.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Steck
In den Namenvorkommen haben sich (mindestens) drei verschiedene Appellative vermengt: Die meisten FlN entsprechen dem auch mundartlich weit verbreiteten Stecken, ahd. stecko, stehho, mhd. stecke sw. M. ‚Stecken, Knüttel, Pfahl, Stock‘. Der Name erinnert dann an Orte, wo Stecken geschlagen oder für verschiedene Zwecke, besonders zur Abgrenzung, verwendet wurden. Sicher hierhin gehören aber nur die FlN, die auf -en ausgehen und im Singular stehen. Aber auch viele der Steck-Formen lassen sich hier zuordnen, denn diese Kurzform ist in Hessen historisch belegt, etwa bei Alberus
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Steck-Garten: der Steckgartten genannt (Altweilnau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/603622_der-steckgartten-genannt> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/603622