Seibert-Wiese: Die Seiberts Wiessen
Beleg
Standard-Flurname
Seibert-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1768
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Udenhain 1768.
Weitere Belege
- 1676: die Seufferths Wießen [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 249, Nr. 1668 Ib., fol. 5' - 1790/1802: in der Seiberts wießen
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Udenhain (1790-1802)., fol. 2
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Seibert
Zum FamN Seibert, der zum Beispiel in Alten-Buseck noch heute bekannt ist.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Seibert
Zum PN Seibert, Seifert.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Seibert-Wiese: Die Seiberts Wiessen (Udenhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5986_die-seiberts-wiessen> (aufgerufen am 08.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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