Schuster-Wiese: Bey der Schusters wisen

Historischer Beleg aus Udenhain  
Gemeinde
Brachttal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Schuster-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1676

Quelle

Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 249, Nr. 1668 Ib.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schuster

Berufsbezeichnung Schuster, mhd. schuoster st. M., oder zu dem davon abgeleiteten FamN.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schuster

Zur Berufsbezeichnung Schuster, mhd. schuos ter st. M., oder zu dem davon abgeleiteten FamN.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schuster-Wiese: Bey der Schusters wisen (Udenhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5980_bey-der-schusters-wisen> (aufgerufen am 07.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/5980