Schill-Berg: vff dem Schiellbergk
Beleg
Standard-Flurname
Schill-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1676
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 249, Nr. 1668 Ib.
Weitere Belege
- SCHILLBERG
- 1676: hinderm Schielbergk [Acker]
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 249, Nr. 1668 Ib., fol. 6
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Schill
Wenn von dem ältesten Beleg auszugehen ist, liegt die erweiterte Form mhd. schillinger st. M. zu mhd. schillinc, ahd. scilling ‚Schilling‘, einer alten Gold- und Silbermünze, zu Grunde. Der Name bezieht sich dann auf eine Abgabe oder eine Wertangabe in Verbindung mit der Irre (s. d.). Andernfalls ursprünglich oder durch Umdeutung Anschluss an Scholl.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schill-Berg: vff dem Schiellbergk (Udenhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5970_vff-dem-schiellbergk> (aufgerufen am 07.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/5970