Scheuer: obig der scheuern
Beleg
Standard-Flurname
Scheuer
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1719
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Weiershöfer Güther, 1719-1723.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Scheuer
Scheuer, gleichbedeutend und etymologisch verwandt mit Scheune, geht zurück auf ahd. sciura, scûra, mhd. schiure, schiur st. sw. F., mitteldt. schûre, schûr. Im Untersuchungsraum wird /iu/ > /u:/ > /au/ (vor /r, w/) diphthongiert, was sich in einer Reihe von Belegen zeigt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Scheuer
Scheuer, gleichbedeutend und etymologisch verwandt mit Scheune, geht zurück auf ahd. sciura, scûra, mhd. schiure, schiur st. sw. F., mitteldt. schûre, schûr. Die /uː/-Formen werden in Hessen regional zu /ʃɑʊər/ diphthongiert und treten so auch in mehreren FlN-Belegen auf.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Scheuer: obig der scheuern (Udenhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5963_obig-der-scheuern> (aufgerufen am 07.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/5963