Feder-Kiel: im Feterkeil
Beleg
Standard-Flurname
Feder-Kiel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1654
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 73/1.
Weitere Belege
- 19. Jahrhundert: Im Federkiel
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feder
Zu ahd. federa, mhd. vedere st. sw. F. ‚Feder‘. ‚Feder‘ bezieht sich gewöhnlich auf Orte, wo (Sumpf-) Gräser mit federähnlichem Blütenstand wachsen.
Kiel
Wohl zu mhd. kil st. M. ‚Federkiel‘ als FormN.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feder
Zu ahd. federa, mhd. vedere st. sw. F. ‚Feder‘. Als Simplex bezieht sich Feder gewöhnlich auf Orte, wo (Sumpf-)Gräser mit federähnlichem Blütenstand wachsen. Die Komposita Federwisch ‚Kehrwisch‘ und Federkiel bzw. die ältere Variante Federkeil sind dagegen FormN.
Kiel
Wegen des mhd. vorauszusetzenden Kurzvokals zu mhd. kil st. M. ‚Federkiel‘ oder mhd. kil st. M. ‚Lauchzwiebel, Lauchpflanze‘. In Südhessen ist von mhd. kil ‚Federkiel‘ auszugehen, sodass es sich wohl um einen FormN handelt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Feder-Kiel: im Feterkeil (Nieder-Liebersbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/596224_im-feterkeil> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/596224