Hohe-Ufer: untig dem hohen Ufer
Beleg
Standard-Flurname
Hohe-Ufer
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1661
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 339, Akten Nr. 750.
Weitere Belege
- 1661: uf dem hohen Ufer [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 339, Akten Nr. 750., fol. 70
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Ufer
Zu mhd. uover, uober st. N. ‚Ufer‘. Abweichend von der heute in der Standardsprache geltenden Hauptbedeutung ‚Begrenzung, Rand eines Gewässers‘ bezieht sich Ufer in FlN meist auf die Bedeutung ‚Rain, Abhang, Wegrand‘. In Münster allerdings benennt der FlN das Ufer des Äschersbachs.
Südhessisches Flurnamenbuch
Ufer
Zu mhd. uover, uober st. N. ‚Ufer‘. Abweichend von der heute in der Standardsprache geltenden Hauptbedeutung ‚Begrenzung, Rand eines Gewässers‘ bezieht sich Ufer in FlN meist auf die Bedeutung ‚Rain, Abhang, Wegrand‘. So ist Ufer in Hessen auch als Appellativ belegt.
Hessischer Flurnamenatlas
Ufer
Karte 84
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hohe-Ufer: untig dem hohen Ufer (Schadeck)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/594440_untig-dem-hohen-ufer> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/594440