Marie-Wiese: in Marienwies
Beleg
Standard-Flurname
Marie-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1775
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 170.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Marie
Zum PN und HeiligenN Maria; bis auf den Beleg aus Lauter scheint es sich um den einfachen weiblichen Vornamen zu handeln. In Lauter verweist der Name auf ein Stück, dessen Ertrag dem Opferstock zu Gute kam.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Marie-Wiese: in Marienwies (Rückershausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/594223_in-marienwies> (aufgerufen am 09.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/594223