Pfeifer-Wiese: in der Pfeifers wiese
Beleg
Standard-Flurname
Pfeifer-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1790/1802
Quelle
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Udenhain (1790-1802).
Weitere Belege
- PFEIFERWIESE
- 1676: In der Pfeifferß wisen [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Stadt und Land, Fasz. 249, Nr. 1668 Ib., fol. 15' - 1768: Die Peiffers Wiessen genandt [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Udenhain 1768., pag. 9 - 1768: In der Pfeiffers Wießen [Wiese]
Fürstliches Archiv Büdingen, Ackerbücher, Udenhain 1768., pag. 114
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfeifer
Zum FamN Pfeif(f)er oder zu der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung mhd. phîfer st. M. ‚Pfeifer, Spielmann‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Pfeifer-Wiese: in der Pfeifers wiese (Udenhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/5922_in-der-pfeifers-wiese> (aufgerufen am 10.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/5922