Hadamar-Feld: daz dritte felt geyn Hademor

Historischer Beleg aus Oberweyer  
Gemeinde
Hadamar
Landkreis
Limburg-Weilburg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Beleg

Standard-Flurname

Hadamar-Feld

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1370

Quelle

Struck, W. H.: Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn. Band 3 und 4. KARTEIKARTE FEHLT!!!

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch

Feld

Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Feldwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.

Hadamar

Name und Lage der Gewann deuten auf eine Wüstung hin. Die Flur liegt im Bereich mehrerer kleinerer Zuflüsse in der Nähe des Kleebachs, unweit südlich des heutigen Erlenhofs und unmittelbar neben der Wüstung Obertshausen (s.d.). Der Name ist, auch entsprechend der historischen Überlieferung, wie der Name der hessischen Stadt auf ahd. hadu- ‚Kampf, Streit‘ und ahd. mari, meri ‚stehendes Gewässer, Sumpf‘ zurückzuführen.

Südhessisches Flurnamenbuch

Feld

Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Felderwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hadamar-Feld: daz dritte felt geyn Hademor (Oberweyer)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/591533_daz-dritte-felt-geyn-hademor> (aufgerufen am 29.11.2025)

Kurzform der URL für Druckwerke

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