Krümmling: der Kromling
Beleg
Standard-Flurname
Krümmling
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1585
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, 64.4; Kirchensachen III, 681.
Weitere Belege
- 1772: zwischen dem Krümling
Fürstliches Archiv Braunfels, 64.4; Kirchensachen III, 682., fol. 2'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krümmling
Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden /-ling/-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z.B. entlang eines Weges, namengebend sein; dann liegt die Bildung *krumm-land. zu Grunde. - In Londorf scheint Umdeutung aus *krohen-land ‚Krähenland‘ vorzuliegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krümmling
Krummling, Krümmling, mhd. krumbelinc st. M. ‚Krummholz, krummgewachsenes Holzstück‘, ist eine Erweiterung des Adjektivs krumm mit dem die Zugehörigkeit anzeigenden -ing-Suffix. Entsprechend kann die Krümmung des Grundstückes, z. B. entlang eines Weges, namengebend sein.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krümmling: der Kromling (Biskirchen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/58862_der-kromling> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/58862