Harte-Weg: untig dem harten weg
Beleg
Standard-Flurname
Harte-Weg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1717
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Niedertiefenbach Nr. 3.
Weitere Belege
- HARTE WEG
- 1717: im harten weg [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Niedertiefenbach Nr. 3.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Harte
Nur hier belegter unterscheidender Zusatz für die Lumda (s.d.). Zu Grunde liegt das Adj. hart, ahd. mhd. hart in der dialektal-hessischen Gebrauchsbedeutung ‚heftig, sehr; gewaltig, heftig‘. Der Name bezieht sich deshalb auf einen besonders kräftig fließenden Gewässerabschnitt.
Weg
Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Weg
Zu ahd. weg, mhd. wec st. M. in der Bedeutung ‚Weg, Straße‘, das als Simplex, BT und GT sehr häufig in FlN vorkommt, hier aber kaum dokumentiert wird. Die Belege, meist Simplizia, sind auf die Lage der Flurstücke bezogen.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Harte-Weg: untig dem harten weg (Niedertiefenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/587514_untig-dem-harten-weg> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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