Sauer-Wieschen: Jm Sauern Wiesgen
Beleg
Standard-Flurname
Sauer-Wieschen
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1784/1785
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 118.
Weitere Belege
- 1771: im Sauren wiesgen [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 163., fol. 4 - 1772: vor dem Sauerwiesgen [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 163., fol. 20' - 1772: im Sauber wiesgen [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 162, Nr. 163., fol. 8
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sauer
Den Namen liegt das Adjektiv sauer, ahd. sûr ‚bitter‘, mhd. sûr ‚sauer, herb, scharf, bitter‘ zu Grunde. Sie verweisen in der Regel auf die geringe Bodenqualität; so sind Sauerwiesen meist Wiesen in feuchtem oder nassem Gelände, auf dem nur Sauergräser gedeihen. Der Name Sauerbrunnen im quellenreichen Trais-Horloff bezieht sich hingegen auf eine Quelle mit mineralhaltigem Wasser.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sauer-Wieschen: Jm Sauern Wiesgen (Merenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/583167_jm-sauern-wiesgen> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/583167