Herbst-Birn-Baum: HERBSTBIRNBAUM [ɒuf dem herbstbirnbaum]
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Herbst
Zu ahd. mhd. herbest st. M. ‚Herbst, Ernte‘ oder zum FamN Herbst, der im Untersuchungsraum historisch bezeugt ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Herbst
Zu ahd. mhd. herbest st. M. ‚Herbst; Ernte‘. Die Namen in Gronau beziehen sich auf einen spät tragenden Birnbaum (zu mhd. herbestbire F. ‚Herbstbirne‘); der Name in Webern verweist auf einen Acker, der spät abgeerntet wird.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Herbst-Birn-Baum: HERBSTBIRNBAUM (Merenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/583030_herbstbirnbaum> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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