Martin-Boden: im Martens boden

Historischer Beleg aus Bermoll  
Gemeinde
Aßlar
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Martin-Boden

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1791

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 248/4, Nr. 5.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Boden

Zu ahd. bodam, mhd. bodem st. M. ‚Boden, Grund‘. Die FlN beziehen sich in der Regel auf tiefer gelegenes Land, aber auch speziell auf die unterste Terrasse eines Weinberges.

Martin

Zum PN und HeiligenN Martin bzw. den mundartlichen Varianten Merten, Mertes u.ä.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Boden

Zu ahd. bodam, mhd. bodem st. M. ‚Boden, Grund‘. Die FlN beziehen sich auf tiefer gelegenes Land, aber auch speziell auf die unterste Terrasse eines Weinberges. In Unter-Flockenbach findet sich in der amtlichen Schreibung der dialektale Wandel von /d/ zu /r/.

Martin

Zum PN und HeiligenN Martin bzw. der mundartlichen Variante Merden, Merten. Dazu tritt in Bürgel mit ing-Suffix die Kurzform Merteling. In Dudenhofen liegt vermutlich eine Diminutivbildung vor.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Boden

Karte 95

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Martin-Boden: im Martens boden (Bermoll)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/58072_im-martens-boden> (aufgerufen am 16.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/58072